Firmweg und weitere Infos

 Angaben und Daten finden Sie hier   "Firmweg" 

 
 

Firmung - Gestärkt mit Gottes Geist

Firmweg bewegt - unter diesem Motto ist die Pfarrei St. Barbara seit dem Jahr 2001 mit den Firmlingen unterwegs.

 

Die Ziele von Firmung ab 17

Firmung heisst Verantwortung im Glauben tragen, aktiv das Christsein leben und an unserer Kirche mitbauen. Damit es einen Sinn macht, mit Jugendlichen diesen Weg zu einem verantworteten Glauben zu gehen, braucht es deren persönliche Zustimmung.

Im Alter von 17 Jahren wächst die Fähigkeit und das Interesse, sich mit Lebens- und Glaubensfragen auseinander zu setzen. Auf diesem Weg werden sie von Pfarreiangehörigen und von Firmgruppen-begleiterInnen unterstützt. Das Ziel ist erreicht, wenn sich der Jugendliche frei für die Firmung entscheidet und aus christlicher Überzeugung das Sakrament der Geistsendung empfängt und darüber hinaus sein Leben nach den Grundsätzen Jesu gestaltet.

Die Bedeutung des Firmsakramentes

Das Sakrament der Firmung beinhaltet die Zusage Gottes an die FirmkandidatInnen, aus der Kraft des Geistes das eigene Leben verwirklichen zu können.
Die jungen Menschen erklären sich bereit, in christlichem Sinn verantwortungsvoll zu leben und die Botschaft Jesu im Glauben weiterzutragen.

Sie sagen öffentlich JA zur Gemeinschaft der Kirche und die Pfarreigemeinschaft sagt JA zu den jungen Menschen.

Das Sakrament der Firmung wird vom Bischof oder seinem Beauftragten gespendet. Zum Ritus der Firmung gehören das gemeinsame Glaubensbekenntnis, die Herabrufung des Heiligen Geistes, die Handauflegung und die Salbung mit Chrisam.

 

Der Firmweg

Die jungen Menschen sind die Zukunft unserer Kirche. Gerade darum ist es wichtig, dass sie sich mit dem Christsein eigenverantwortlich auseinandersetzen und sich so einen eigenen Zugang zum Glauben schaffen können. Die Stärkung der Eigenverantwortung und der Konflikt- und Entscheidungsfähigkeit, sowie Raum zur kreativen Mitarbeit sind grundlegend, um sich bewusst und frei für das Sakrament der Firmung entscheiden zu können.
Entsprechend ist der Aufbau des Firmweges:

Im Jahr nach der obligatorischen Schulzeit bekommt der/die Jugendliche von den Verantwortlichen für den Firmweg die ersten Infos über das Firmprojekt ab 17.
Im Herbst vor der Firmung: Informationsabend, Entscheid und Anmeldung zum Firmweg, gemeinsamer Start. 
Vier Treffen in kleinen Gruppen von Oktober bis April/Mai zu den Themen: Gott/Glaube, Jesus, Kirche/Gemeinschaft, Heiliger Geist/sieben Gaben.

In Gruppen wird je ein Element für den Firmgottesdienst gestaltet und vorbereitet.

Zwei Treffen sind für alle FirmwegteilnehmerInnen gemeinsam organisiert; so wird ein Jugendgottesdienst gefeiert und am Patentag werden Workshops und ein Treffen mit dem Firmspender angeboten. Dazu nehmen die Jugendlichen in der Gruppe an einem Pfarreieinsatz teil.
Der Firmtag bildet dann der feierliche Abschluss des Firmweges.

Was heisst das für die Jugendlichen?

Sie müssen sich entscheiden, den Weg der Firmvorbereitung in einer Gruppe mit anderen Jugendlichen und Erwachsenen zu gehen. Sie sollen die Bereitschaft haben, sich auf die Auseinandersetzung mit Lebens- und Glaubensfragen einzulassen.

 

Der Firmpate / Die Firmpatin

Es ist sinnvoll einen Firmpaten oder eine Firmpatin zu wählen - die Firmung ist aber auch ohne Patin/Pate möglich. Es kommen Personen in Frage, die sich zum Christsein bekennen und einer christlichen Gemeinschaft angehören. Katholische PatInnen müssen gefirmt sein. Sie sind bereit, den jungen Menschen in Glaubens- und Lebensfragen zu unterstützen. Es sollte eine Person sein, zu der der Firmling eine freundschaftliche und vertrauensvolle Beziehung hat und die älter als der Firmling ist.

 

Was heisst das für die Eltern?

Firmung ab 17 kann für die Eltern verunsichernd wirken, weil sie vor der Frage stehen: Entscheidet sich mein Sohn/meine Tochter für die Firmung oder dagegen? Eine Frage, die sich allerdings in der gesamten Erziehung zur Selbständigkeit stellt, nicht nur im religiösen Bereich.
Demgegenüber birgt der Firmweg ab 17 eine grosse Chance auch für die Eltern. Er fordert sie zur Auseinandersetzung mit eigenen Glaubens- und Lebensfragen heraus.
Eine andere Art von Gespräch und Beziehung zum eigenen Kind als einem jungen erwachsen werdenden Menschen kann möglich werden. Dies bedingt von den Eltern her eine Begleitung der Tochter/des Sohnes, die in der Spannung zwischen Freiheit und Liebe liegt und zum Ziel hat, die jungen Menschen in ihrem Glauben und Leben ernst zu nehmen, ihnen einen eigenen Entschluss zu ermöglichen und diesen zu akzeptieren. Das ist eine verantwortungsvolle Aufgabe für die Eltern.

 

Die Firmbegleitung

Zwei Mitglieder des Pfarreiteams sind hauptverantwortlich für die Leitung und die Koordination der Firmvorbereitung sowie für die Begleitung der FirmbegleiterInnen. Sie sind Ansprechpersonen bei Fragen und Anliegen von Jugendlichen und von Eltern.
Die FirmbegleiterInnen aus der Pfarrei sind bereit, die Gruppentreffen zu gestalten und die jungen Menschen auf dem Weg zur Firmung zu begleiten.