Fair-trade-Projekt

 
 

"Fair-Vereint" am Fläckefäscht 2014: Die feinsten Crèpes

 
 
 
 

Projektarbeit und Start-Gottesdienst

 
 

Die Vertreterinnen und Vertreter der pfarreilichen Organisationen, die das Fair-trade-Projekt unterstützen:

Barbarachor, Missionspatenschaft, Frauenbund, SVKT, Kirchenrat, Pfadi, Pfarreirat, Blauring, Kirchenchor.

 
 

 

 

 

 

Auf Anregung des Pfarreirates Rothenburg verpflichten sich neun Gruppierungen und Vereine der Pfarrei bei ihren Anlässen Produkte aus fairem Handel, aus der Region und der Saison entsprechend einzukaufen.

Bei der Erarbeitung des Jahresthemas beschloss der Pfarreirat Rothenburg, die Fastenopferkampagne von 2010 unter dem Motto „Stoppt den unfairen Handel" in die Tat umzusetzen. Dabei sollten möglichst viele Gruppierungen der Pfarrei involviert werden. Erfreulicherweise zeigten sich alle Angeschriebenen, nämlich Blauring, Pfadi, SVKT, Missionspatenschaft, Kirchenchor, Barbarachor, Frauenbund und Kirchenrat bereit, sich in einem ersten Schritt über das Projekt informieren zu lassen.

Frau Wendy Peter konnte als ausgewiesene Fachfrau mit wertvollen und eindrücklichen Informationen bei allen die Überzeugung wecken, einen Schritt weiterzugehen. Alle Gruppierungen erarbeiteten auf sie angepasste Richtlinien für den Einkauf bei ihren Anlässen unter den Aspekten fair, saisonal, regional.

In gemeinsamen Sitzungen mit Delegierten aus allen Gruppierungen entstand Konkretes: Ein Flyer wurde erarbeitet mit den wichtigsten Informationen zum Projekt. Unter anderem sind darin Kriterien für den Einkauf ersichtlich: Früchte, Obst, Gemüse werden der Saison entsprechend und in der Region eingekauft, Fleischprodukte aus lokaler und regionaler Produktion, Fruchtsäfte aus der Schweiz oder aus fairem Handel, ebenso Tee und Kaffee.

In einem Wettbewerb wurde ein Signet zum Projekt kreiert, das die Gruppierungen bei ihren Anlässen z.B auf Einladungen oder Tischkarten verwenden können.

Hinter dem Projekt steht die Haltung, sich im Kleinen für mehr Gerechtigkeit auf unserer Welt einzusetzen, indem es sensibilisiert, beim Einkaufen auf das Was, Wann und Wo zu achten. Im Dezember aus Südafrika importierte Erdbeeren gehörten dann wohl nicht in den Fruchtsalat. Oder Tomaten aus Andalusien, wo Arbeiter unter menschenunwürdigen Bedingungen arbeiten und ihre Gesundheit durch den Einsatz von Pestiziden gefährdet ist, würden uns dann nicht mehr schmecken. Natürlich soll das Projekt auch andere Vereine überzeugen und vor allem auch Privatpersonen und Familien ansprechen.

Am 4. Februar 2012 wurde das Pfarreiprojekt in der Pfarrkirche Rothenburg im Rahmen eines Gottesdienstes offiziell gestartet. Alle Gruppierungen halfen bei der Gestaltung mit. Anschliessend fand ein fairer Apéro statt.