Barbarachor-Ausflug ins Bernbiet

 
 

„Dörs Oberland uf, dörs Oberland ab ….“

 

Der Harder, Interlakens Hausberg, mit seiner einmaligen Aussicht auf den Thuner- und Brienzersee und dem Blick in eine imposante Bergkulisse war Hauptziel des Barbarachor-Jahresausflugs. Doch auch die Fahrt durch liebliche Hügellandeschaften und herrlichen Seen entlang war ein Erlebnis für sich.

 

Gemütlichkeit und Genuss prägten den Ausflug vom 29. Juni. Im komfortablen Zemp-Reisecar konnten sich die 41 Barbarachor-Frauen vorerst über die Fahrt durchs schöne Entlebuch Richtung Schallenberg freuen. Reichlich Zeit blieb im Restaurant Gabelspitz, wo Kaffee, Brötchen und von Präses Irene Willauer gesponserte Schoggistängeli zum ersten Zwischenhalt einluden. Kurvenreich ging es weiter durch Emmentaler-Gebiet bis Thun. Lieder wie „Niene geits so schön ond loschtig“ sorgten für fröhliche Stimmung und das  neu kreierte Barbarachor-Liederheft kam voll zum Einsatz.

 

Einmaliger Ausblick auf Eiger, Mönch und Jungfrau

Eine Augenweide war die Fahrt dem Thunersee entlang durch schmucke Dörfer und dabei stets die herrliche Bergwelt mit Gipfeln wie Stockhorn und Niesen im Blickfeld. Vom idealen Car-Halteplatz im östlichen Teil von Interlaken führte ein kurzer Fussweg über die Aare zur denkmalgeschützten Talstation der Harder Bahn. Die 1908 erbaute und 1966 grundlegend modernisierte Standseilbahn fährt auf eine Höhe von 1321 m.ü.M. Auf der 1435 m langen Strecke werden Neigungen bis 64 % überwunden. In luftiger Höhe beeindruckte die atemberaubende Aussicht, die bereits auf dem Weg zum Harder Kulm immer wieder zum Innehalten veranlasste. Das köstliche Mittagessen konnte in der luftdurchfluteten Gaststube des im Pavillonstil erbauten und unter Denkmalschutz stehenden Restaurants richtig genossen werden. Auf der Aussichtsplattform zeigte sich das ganze Ausmass des phantastischen Weitblickes hinunter auf die Gegend um Interlaken mit dem Thuner- und Brienzersee. Besonders eindrücklich präsentierte sich die die Bergkulisse mit einmaligem Blick auf Eiger, Mönch und Jungfrau.

 

Erfrischung im hochsommerlichen Brienz

Lockere Stimmung herrschte auf der Weiterfahrt zum nächsten Halt in Brienz. Unter den gesungenen Liedern durfte natürlich das „Brienzer Bürli“ nicht fehlen. Der Spaziergang dem Seeufer entlang endete bei der ersten Gartenwirtschaft, wo unter schattenspendenden Bäumen kühle Erfrischung in gemütlicher Runde das einzig Richtige war. Die Heimfahrt führte über den Brünig zurück zum Ausgangspunkt bei der Chärnshalle.

 

Ein Dankeschön gebührt Chauffeur Kurt Käppeli. Auf kurvigen und geraden Strecken sorgte er für eine angenehme Fahrt. Für ihn hatte die Fahrt  mit dem Barbarachor etwas Besonderes an sich, war doch seine Mutter während vielen Jahren selber aktive Sängerin. Der unbeschwerte Ausflug ohne jegliche Hektik war wie gemacht für den Hitzetag in der letzten Juniwoche und wird so bestimmt in bester Erinnerung bleiben.

 

Lisbeth Schnyder  /  Fotos: Anita Steiner, Lisbeth Schnyder