Barbarachor GV

 
 

Blick voraus mit neuen Statuten und Projekten

 

Neben dem Rückblick auf ein intensives Jubiläumsjahr stand die Zukunft im Fokus der 31. Generalversammlung des Barbarachors vom 19. Januar, dies mit der Revision der Statuten, den Vorstandswahlen und der Diskussion um neue Projekte. Das GV-Unterhaltungsteam sorgte unter dem Motto „Spiel und Spass“ für lockere Stimmung.

 

Mit Jasskarten-Hälften wurde den Sängerinnen und Gästen mottogerecht ein Platz an den hübsch gedeckten Tischen zugewiesen. Präsidentin Brigitta Retsch eröffnete die Generalversammlung mit einem herzlichen Willkomm an die 44 aktiven Sängerinnen, drei Passivmitglieder, Chorleiterin Christina Tanner, Präses Irene Willauer und Kirchenrätin Margrith Christen.

 

Rückblick auf vielseitiges Jubiläumsjahr

Als Höhepunkt des Vereinsjahres 2017 bezeichnete Brigitta Retsch in ihrem Jahresbericht das Sommerkonzert mit dem Luzerner Chor. Zweimal in voll besetzten Kirchen zu singen, war ein toller Erfolg. Der Barbarachor konnte zudem elf Trauerfeiern und fünf weitere Gottesdienste gesanglich mitgestalten. In bester Erinnerung bleiben der Ausflug über den Oberalppass nach Disentis und ins Heidiland sowie der Jubiläumsanlass mit Konzertrückblick und die festliche Adventsfeier.

In ihrem Rückblick ging Chorleiterin Christina Tanner auf die musikalische Seite der insgesamt 18 Choreinsätze und 32 Proben ein. Dabei gab sie ihrer Freude Ausdruck über das äusserst gelungene Vereinsjahr. Mit einer erfreulichen Jahresbilanz konnte Kassierin Annerös Gafner aufwarten. Rechnung und Budget wurden einhellig angenommen.
Irene Willauer nahm in ihrem Präseswort das GV-Motto auf. Sie stellte das Leben als grosses Spiel dar und gab Impulse für das Zusammenspiel in der Gesellschaft, wo immer wieder gemeinsame Spielregeln gefragt sind.

 

Viel Herzblut für den Barbarachor

Nach insgesamt 103 Jahren Mitgliedschaft haben Sophie Barmettler, Lisbeth Lötscher und Käthy Stocker ihren Austritt gegeben. Mit einem bunten Blumenstrauss verabschiedete die Präsidentin die treuen Sängerinnen. Hierauf galt ein herzlicher Willkomm den drei neuen Chormitgliedern Vreni Frei, Annemarie Odermatt und Christina Stalder. Mit einem kleinen Präsent ehrte Agnes Wiederkehr zwölf Sängerinnen mit weniger als drei Absenzen und Maria Troxler fünf weitere Frauen für besondere Vereinseinsätze.

 

Die Zukunft im Visier

Präsidentin Brigitta Retsch begründete die Revision der seit 10 Jahren geltenden Statuten. Die im Entwurf vorliegenden neuen Statuten wurden einstimmig gutgeheissen. Einhellig erfolgte auch die Wiederwahl des Vorstandes mit dem Co-Präsidium  Brigitta Retsch und Maria Troxler und den drei weiteren Mitgliedern Annerös Gafner, Lisbeth Schnyder und Agnes Wiederkehr, sowie diejenige der Rechnungsrevisorinnen Erna Hartmann und Susanna Stalder.

Zusammen mit den Hinweisen auf das Jahresprogramm 2018 machte sich Christina Tanner stark für ein Projekt Stimmbildung, welches  von den Sängerinnen positiv aufgenommen wurde. Zu reden gaben mögliche künftige Konzertprojekte und weitere Einsätze. Dabei verwies die Präsidentin auf einen geplanten Fragebogen, um die Meinung aller Sängerinnen  erfahren zu können.

 

Gesang, Spiel, Verwirrung, Spass

Das sechsköpfige GV-Unterhaltungsteam gab alles, um das Motto „Spiel und Spass“ auf vielseitige Weise umzusetzen, angefangen bei der Tischdekoration mit Dominosteinen, Schoggikugeln und  gebackenen Musiknoten, fröhlichen Liedern, einem Dominospiel mit Vereinsfotos, einem lustigen Gedicht ums Älterwerden  und nicht zuletzt einer gelungen Inszenierung rund um die Übernahme der Dessertkosten, die vorerst für Verwirrung, dann aber viel Lachen sorgte. Erinnerungen an das vergangene Vereinsjahr wurden mit einer Fotoshow geweckt. Ein köstlich schmeckendes Nachtessen aus der „Kreuz“-Küche rundete die gelungene GV ab.

Lisbeth Schnyder