Barbarachor-Ausflug ins Bündnerland

 
 

Wo Berge sich erheben

Bei idealstem Reisewetter konnten vierzig Barbarachor-Frauen den ersten Teil der Fahrt dem Vierwaldstättersee entlang, durchs Urnerland auf die Oberalp-Passhöhe im bequemen Zemp-Reisecar geniessen. Inmitten der herrlichen Bergwelt verschaffte der von den Geburtstagsjubilarinnen Sophie Barmettler, Blanca Bütler, Rosmarie Gürber, Anita Ris und Lisbeth Schnyder spendierte Kaffeehalt eine erste Stärkung.

 

Besichtigung der Klosterkirche und Mittagessen in Disentis

Nach kurzer Weiterfahrt wurde die Ausflugsgruppe in der Klosterkirche von Pater Theo erwartet. Dieser vermittelte viel Wissenswertes über die Geschichte des Benediktinerklosters Disentis, die bis auf das Jahr 750 zurückgeht. Damals errichtete Bischof Ursicin das erste Kloster und stand den Mönchen zugleich als Abt vor. Das Kloster erlebte turbulente Zeiten mit mehrmaligen Zerstörungen und Bränden. Die heute noch stehende barocke Kirche wurde zwischen 1696 und 1712 gebaut. Ein besonderes Augenmerk von Pater Theo galt dem Michaelsaltar, einem prächtigen Frührenaissance-Altar aus dem Jahre 1572, auf dem auch ein Bild der heiligen Barbara zu sehen ist. Mehrere weitere Barbara-Darstellungen in der Klosterkirche zeugen von einer besonderen Verehrung dieser Heiligen. Mit besinnlichen Gedanken von Präses Irène Willauer rund um das Fest Mariä Geburt, welches am 8. September gefeiert wird, sowie Barbarachor-Gesang und einem Orgelspiel von Chorleiterin Christina Tanner fand der Kirchenbesuch einen würdigen Abschluss. Im nahegelegenen Restaurant Casa Cruna liessen sich die Sängerinnen das feine Mittagessen in gemütlicher Runde schmecken.

 

Fahrt durch die Surselva zum Heididorf

Die Fahrt dem Vorderrhein entlang durch die Surselva führte zum Kreis Maienfeld, der sogenannten Bündner Herrschaft. Hier war der nachmittägliche Desserthalt angesagt. Das Restaurant Heidihof mit seiner grossen Terrasse erwies sich als idealer Ort. Coupes mit den Bezeichnungen «Alpöhi», «Fräulein Rottenmeier», «Geissepeter» usw. stillten die süssen Gelüste und liessen die Heidi-Geschichte aufleben. Bis zur Heimfahrt via Walensee, Hirzel blieb je nach Belieben Zeit für eine Jassrunde oder einen Spaziergang zum Heididorf.

 

Der gelungene, abwechslungsreiche Ausflugstag wird allen in bester Erinnerung bleiben. Ein besonderes Dankeschön gehört Präsidentin Brigitta Retsch für die ausgezeichnete Organisation sowie dem Chauffeur für seine äusserst angenehme, vorsichtige Fahrt durch Berg und Tal.

Lisbeth Schnyder