Ausflug Barbarachor

Unterwegs ins Reich der Träume

Der Barbarachor begab sich bei seinem Ausflug auf Entdeckungsfahrt in den Kanton Aargau. Eine phantastische Welt eröffnete sich der Reisegruppe im Bruno Weber-Park in Bergdietikon. Gegensätzliche Akzente setzten der Mittagshalt im mittelalterlichen Kloster Wettingen und der Aufenthalt in der Altstadt von Baden.

 

Ein sommerlicher Reisetag war den 38 Sängerinnen mit Chorleiterin Christina Tanner, Präses Irene Willauer und Pfarreileiter David Rüegsegger gegönnt. Vorerst ging die Fahrt im Zemp-Reisecar durch’s Seetal Richtung Mutschellen. Mit Blick auf Bremgarten wurde der Vormittagskaffee auf der Terrasse des Restaurants Heinrüti-Rank in Widen genossen, spendiert von den Geburtstagsjubilarinnen Klara Werder, Therese Fellmann und Agnes Wiederkehr.

 

Führung durch den Bruno-Weber-Skulpturenpark

Der Gang durch die imposante Anlage unter der Führung von Künstlerwitwe Maria Anna Weber und Stiftungsrat Eric Maier vermittelte einen Einblick in das unermüdliche, vielseitige Schaffen des 1931 geborenen Multikünstlers Bruno Weber. Aufgezeigt wurde  dabei die Geschichte des Parks, die 1952 mit dem Erwerb eines grossen  Landstückes durch die Familie Weber begann. Hier konnte Sohn Bruno in einem  kleinen Rebhäuschen sein erstes Malatelier einrichten. 1962 erfolgte der Bau eines grösseren Ateliers, welches nach und nach zu einem phantasievollen mit unzähligen Skulpturen bestückten Wohnhaus samt Turm erweitert wurde. Dabei hat Bruno Weber den Werkstoff Beton entdeckt, welcher seine weitere künstlerische Arbeit dominierte. Es entstanden zum Teil mächtige Skulpturen, die im Park, aber auch vielerorts im In- und Ausland bewundert werden können.

 

Mittagshalt in der Klosteranlage Wettingen

Viel Wissenswertes über die Geschichte des Klosters Wettingen vermittelte Maria Troxler während der Hinfahrt. Es wurde 1227 gegründet, 1841 aufgehoben und dient heute als Kantonsschule. Sehenswert ist der kunstvolle Kreuzgang mit Glasmalereien und Wandfiguren der ehemaligen Äbte. Das zur Klosteranlage gehörende und als ältestes Gasthaus der Schweiz geltende Restaurant „Sternen“ wartete mit einem köstlichen Mittagessen auf.  Nach einem kurzen Spaziergang trafen sich alle in der Klosterkirche zu einer besinnlichen Einkehr. Irene Willauer fand dabei passende Worte zum Thema Träume und Illusionen. Umrahmt wurden ihre Gedanken durch Christina Tanners festliches Orgelspiel und Chorgesang. Dabei durfte der Schweizerpsalm nicht fehlen, wurde er doch 1841 im Kloster Wettingen vom Mönch Alberich Zwyssig komponiert.

 

Bummel durch die Altstadt von Baden

Bereits unterwegs konnte von Brigitta Retsch viel Interessantes über die Entwicklung der Bäder- und Industriestadt erfahren werden. Der Blick auf die Badener Altstadt mit der markanten Stadtkirche und dem Stadtturn war schon vom Car aus beeindruckend. Die schmucke Altstadt mit einladenden Strassencafés  und der Uferweg der Limmat entlang luden zum Spazieren und Geniessen ein. So erhielt der traumhafte Ausflugstag einen lockeren Schlussakzent.

 

Lisbeth Schnyder