Internationale Romwallfahrt der Minis 2015

 
 

Rothenburger Minis in der Ewigen Stadt

Sechs Minis aus der Pfarrei Rothenburg haben an der alle vier bis fünf Jahre stattfindenden internationalen Mini-Wallfahrt nach Rom teilgenommen. Die rund 10‘000 Minis kamen aus zwanzig Ländern, von Frankreich bis zur Ukraine, von den Philippinen bis nach Brasilien. Das Motto der diesjährigen Wallfahrt stammte aus dem Buch Jesaja: „Hier bin ich, Herr, sende mich.“ Die Rothenburger Minis schlossen sich der 300köpfigen Reisegruppe der Deutschschweizerischen Arbeitsgruppe für MinistrantInnenpastoral DAMP an. Höhepunkt war das internationale Treffen mit dem gemeinsamen Abendgebet mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz. Die sechs Teilnehmenden berichten von der eindrücklichen Woche in der Sommerhitze der Ewigen Stadt:

 

Nach einer langen und eher ermüdenden statt erholsamen Nacht im Car kamen wir am Samstagmorgen, 1. August vor unserem Hotel in Rom an. Anstatt einzuchecken und im Zimmer etwas zu erfrischen, machten wir uns gleich auf in einen nahegelegenen Park, um die anderen Minis und vor allem unsere Kleingruppen etwas besser kennen zu lernen. Nach dem Zimmerbezug trafen wir uns schliesslich in einer der vier Papstkirchen, in der Basilica di Santa Maria Maggiore, um zum ersten Mal mit allen Minis die Messe zu halten und uns auf unsere Wallfahrt einzustimmen. Danach waren natürlich alle schon recht hungrig, und wir durften in einem riesengrossen Restaurant ein feines, italienisches Znacht essen, inklusive Pasta als Vorspeise. Der Höhepunkt des Tages war aber die kleine 1.August-Feier, die das OK für uns vorbereitet hatte.

 

Nach einem feinen Frühstück gingen wir am Sonntag, wie nachher jeden Tag, in die Kirche Santa Pudenziana. Dort hatten wir mit den Schweizer Minis einen gemeinsamen Einstieg in den Tag. Danach machte sich unsere Gruppe auf den Weg zum Vatikan. Der Petersdom war riesig. Nach vielen Treppenstufen waren wir auf der Kuppel angelangt. Das Ausblick über die ganze Stadt war überwältigend. Danach hatten wir etwas Freizeit und konnten die Stadt und das Sommerwetter geniessen.

 

Am dritten Tag unternahmen wir den ersten Teil des Stadtrundgangs. Wir besichtigten Paläste, Plätze, das Pantheon mit der grössten Kuppel der Welt, das italienische Nationaldenkmal und vom Gianicolo-Hügel konnten wir den Blick auf die Stadt Rom geniessen. Dort picknickten wir auch in einem Park.

 

Am vierten Tag der Woche stand der Höhepunkt auf dem Programm. Zunächst waren wir auf Besuch bei der Schweizergarde. Dies war für uns eine besondere Ehre, denn nicht jede Nation konnte einen Einblick in das Leben der Schweizergarde werfen. Am Nachmittag hatten wir eine Papstaudienz mit einem gemeinsamen Abendgebet, wo wir nach ganzen zwei Stunden Warten dem Heiligen Vater begegnen konnten. 140 Schweizer Minis hatten das Glück und durften auf gleicher Höhe wie der Papst sitzen.

 

Der fünfte Tag war wieder sehr heiss. Nach einem sehr eindrücklichen und spannenden Rundgang in den Katakomben ging es weiter nach Ostia ans Meer. Das erfrischende Nass war wunderschön. Wir haben es als Abwechslung zur heissen Stadt sehr genossen. Nach den drei Stunden am Meer ging es noch zur Basilica S. Paolo fuori le Mura mit den 266 Medaillons aller Päpste.

 

Wer nicht schon am Vorabend gepackt hatte, musste dies am Morgen des sechsten Tages in der Früh nachholen, da die Zimmer nach dem Frühstück geräumt sein mussten. Um halb 9 trafen wir uns zum letzten Mal zum allmorgendlichen Gottesdienst in der Kirche Santa Pudenziana, welche für das älteste erhaltene Mosaik von Rom bekannt ist. Ausgestattet mit einem Headset starteten wir den Stadtrundgang, auf welchem wir das Kolosseum und verschiedene Kirchen besichtigten. Gegen Abend besuchten wir das letzte Mal eine italienische Pizzeria und genossen unsere letzten Stunden in der heissen, staubigen und lauten Stadt Rom, bevor wir uns mit vielen schönen Erinnerungen in den klimatisierten Car setzten und nach Zürich Flughafen zurückfuhren, um von dort mit Zug oder Auto nach Rothenburg zu fahren – dankbar für eine tolle Woche und mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck.

 

Jessica Aregger, Silja Graf, Barbara Krummenacher, Silvia Krummenacher, Dominik Meier und Isabel von Ah