Das Sakrament der Versöhnung

Jesus beginnt seine Verkündigung mit dem Ruf "Die Zeit ist erfüllt. Das Reich Gottes ist nahe. Kehrt um und glaubt an das Evangelium." Gottes grenzenlose Menschlichkeit umfasst auch seine grenzenlose Bereitschaft zum Verzeihen. Diese Bereitschaft Gottes wird für uns zur Quelle, ebenfalls einander zu vergeben und uns zu versöhnen. Die christliche Tradition kennt vor allem zwei Formen der sakramentalen Busse:

- die Einzelbeichte

- die gemeinschaftliche Versöhnungsfeier.

Zur Einzelbeichte gehört die Aussprache mit einem Priester. Sie führt zur Klärung des Lebenssituation im Licht des Wortes Gottes. Gelegenheit zur Beichte ist jederzeit nach Vereinbarung. Vor Weihnachten und Ostern werden Beichtzeiten im Pfarreiblatt veröffentlicht.

Die gemeinsame Versöhnungsfeier findet regelmässig vor Weihnachten und Ostern statt.

Die Kinder der 4. Klasse werden im Religionsunterricht ins Versöhnungssakrament eingeführt. Gegen Ende des Schuljahres begeben sie sich mit einer Vertrauensperson auf den Versöhnungsweg. Auf diesem Weg setzten sie sich mit folgenden Themen auseinander:

- Mein Verhältnis zur Schöpfung

- Ich und meine Familie

- Der Schulalltag

- Mein Verhalten in der Freizeit

- Meine Beziehung zu Gott 

Nach dem Gespräch mit einer Person des Pfarreiteams erhalten sie vom Priester in einer Schlussfeier einzeln die Lossprechung.