Gefäss für das Krankenöl
(aufbewahrt in der Pfarrkirche im Glaskasten beim Taufstein)

 
 

Krankensalbung

Wenn man früher von "versehen" oder "Letzter Ölung" sprach, dann meinte man damit, dass jemand kurz vor dem Sterben ist.

Heute ist die Krankensalbung nicht mehr ein eigentliches Sterbesakrament. Das Sakrament der Krankensalbung will die Nähe Gottes in der Situation der Krankheit zusprechen. Somit kann das Sakrament auch jüngeren Personen, auch Kindern gespendet werden. Sinnvoll ist der Empfang z.B. vor einer grösseren Operation oder bei länger andauernden Krankheit. Das spezielle Öl wird jedes Jahr zu Beginn der Karwoche vom Bischof in der Kathedrale Solothurn geweiht. Für ältere Menschen bieten wir jährlich eine gemeinsame Feier der Krankensalbung im Pfarreiheim an (gewöhnlich im März). Einen entsprechenden Hinweis finden Sie im Programm "Läbe 60+" und im Pfarreiblatt. Wer das Sakrament zu Hause empfangen möchte, melde sich bitte beim Pfarramt. Im Spital wenden Sie sich an das Pflegepersonal, welches den Kontakt zu einem Spitalseelsorger oder einer Spitalseelsorgerin herstellt.
Die Krankensalbung wird von einem Priester gespendet. Anders die Krankensegnung. Diese kann auch von einem Laienseelsorger oder einer Laienseelsorgerin vorgenommen werden.